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Übersichtliche Wettervorhersage für Sternfreunde
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Tabella Nubis - alle Wetterkarten auf einen Blick


Bild 1: Der Beobachtungsplatz Sonthofen wird auf den Wetterkarten von modellzentrale.de eingeblendet. Neben den WRF-ARW 4km - Karten von modellzentrale.de können gleichzeitig insgesamt 16 weitere Modelle dargestellt werden.

Die Wolken- und Wetterkarten von wetter3.de, MeteoBlue, Modellzentrale.de oder SkippySky sind vielen Sternfreunden bekannt. Wer wünscht sich nicht, den eigenen Beobachtungsstandort auf diesen Karten angezeigt zu bekommen und die Bewölkungsvorhersagekarten der einzelnen Anbieter bequem miteinander vergleichen zu können?

Die soeben genannten Wetterseiten erstellen ihre Wetterkarten aus Numerischen Wettervorhersagemodellen wie GFS, NEMS oder WRF-GFS. Dabei gibt es jedoch noch weitere Wettervorhersagemodelle, die als wesentlich zuverlässiger anerkannt sind, z.B. IFS der ECMWF, UM des UK MetOffice oder HIRLAM des Niederländischen Wetterdienstes. Entsprechende Wetterkarten werden von weiteren Wetterseiten angeboten.

Tabella Nubis unterstützt 17 verschiedene numerische Wettermodelle von 14 verschiedenen Wetterseiten. Die Wetterkarten werden auf einen quadratischen Ausschnitt um den gewählten Beobachtungsstandort zugeschnitten, der Beobachtungsstandort auf den Wetterkarten eingeblendet und die Wetterkarten-Ausschnitte mit einheitlicher Zeitangabe in tabellarische Form vergleichbar präsentiert.

Tabella Nubis ist Open Source, frei verfügbar und kostenlos.

Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung
Download
Changelog
Bedienungsanleitung
Optionale Einstellungsmöglichkeiten
Zuverlässigkeit der Wolkenvorhersage: Evaluierung verschiedener Wettermodelle
Zuverlässigkeit: Auf welche Wettermodelle ist Verlass?
Copyright der Wetterkarten
Beispiel: Eine mit Tabella Nubis erstellte Wettervorhersage
Eintragen eigener Beobachtungsplätze
Einstellungen
Unterstützte Dienste und Modelle
Bekannte Deep-sky Beobachtungsplätze in D-A-CH
Die Funktionsweise von Tabella Nubis
Empfehlungen zu Webbrowsern
Mögliche Probleme und deren Lösung
Die zwei Arten von Wettermodellen
Tägliche Veröffentlichungstermine für Bewölkungsvorhersagekarten
Geschichte des Projekts

Kurzbeschreibung:

  • Darstellung der Bewölkungsvorhersage für die kommenden 72 h in übersichtlicher tabellarischer Form
  • Wiedergabe der Bewölkungsprognose anhand von Wetterkarten-Ausschnitten um den gewählten Beobachtungsplatz. Dadurch bessere Erkennbarkeit von Wetter- und Bewölkungsveränderungen.
  • Unterstützte Globalmodelle: ARPEGE, GEM, GFS 0.25°, GFS 0.5°, ICON, IFS ECMWF, NAVGEM, UKMO
  • Unterstützte Lokalmodelle: ALARO-ALADIN, AROME, BOLAM, COAMPS, COSMO-7, EURO4 0.11°, HARMONIE, HIRLAM, Multi-Model-MOS, NEMS-4, UM 4 km, WRF-ARW 12 km (GFS-basiert), WRF-ARW 4 km
  • Einstellung persönlicher Beobachtungsplätze – außerdem alle 700 deutschen Kreisstädte und kreisfreien Städte vordefiniert und direkt wählbar
  • Minimierung des Benutzeraufwands beim Beschaffen der Vorhersagen. Maximierung von Übersichtlichkeit und Komfort.
  • Verwendbar auf Windows und Macintosh. Basierend auf HTML und JavaScript lässt sich das Werkzeug in jedem Webbrowser auf jedem Betriebssystem verwenden.

Download

  ZiP   tabella_nubis_v0.97.zip – frei verfügbar – kostenlos – Open Source – für Windows, Mac OS X und Linux

Changelog

Bedienungsanleitung

  1. tabella_nubis_v0.96.zip herunterladen und entpacken.
  2. tabella_nubis_v0.96.html mit einem Webbrowser (z.B. Chromium, Google Chrome oder Mozilla Firefox) öffnen.
  3. Es werden bereits alle Wolkenvorhersagekarten für die kommenden 3 Nächte geladen
  4. Als Beobachtungsplatz eine nahe gelegene Kreisstadt auswählen. Alternativ können auch eigene Beobachtungsplätze anhand der geografischen Koordinaten eingetragen werden (siehe weiter unten). Damit werden die Wolkenvorhersagekarten auf den gewählten Beobachtungsstandort zentriert.

Optionale Einstellungsmöglichkeiten

  • Der Vorhersagezeitraum kann verkleinert werden, z.B. auf 72 h, 48 h oder 24 h.
  • Die Vorhersage kann auch auf die Tagstunden ausgedehnt werden.
  • Ungewünschte Modelle und Wetterdienste können abgewählt werden
  • Eigene Beobachtungsplätze können in der Datei Beobachtungsplaetze.js mit einem Texteditor eingetragen werden.

Zuverlässigkeit der Wolkenvorhersage: Evaluierung verschiedener Wettermodelle

Mittlerweile können die Wolkenprognosen aus 20 verschiedenen numerischen Wettervorhersagemodellen miteinander verglichen werden:

Globalmodell Lokalmodelle
  • ARPEGE
  • GEM
  • GFS
  • ICON
  • IFS ECMWF
  • NAVGEM
  • UKMO Global Low Res

 

 

 

 

  • ALARO-ALADIN
  • AROME
  • BOLAM
  • COAMPS
  • COSMO-7
  • EURO4 0.11°
  • HIRLAM
  • HIRLAM-KNMI
  • HARMONIE
  • Multi-Model-MOS
  • NEMS-4
  • UM 4 km
  • WRF-ARW

Aufgrund dieser Vielzahl wäre es vorteilhaft, sich nur auf die besonders zuverlässigen Modelle zu beschränken und die unzuverlässigen vollständig auszublenden. Mir ist keine Studie bekannt, die zumindest einige der bezeichneten Modelle hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit für die Wolkenprognose vergleicht. Daher wäre es gut, diesen Vergleich selbst durchzuführen. Und zwar insbesondere und ausschließlich für die Bewölkungsvorhersage. Als Sternfreund interessiert man sich für einen klaren Himmel. Ob ein bewölkter Himmel zuverlässig vorhergesagt wird, interessiert nicht.

In meinen Augen dürften nur folgende 3 Fälle für den Sternfreund interessant sein:

  • Fall I: Es wird ein klarer Himmel vorhergesagt, die Vorhersage erweist sich als richtig und es wird klar.
  • Fall II: Es wird ein klarer Himmel vorhergesagt, die Vorhersage erweist sich als falsch und Wolken versperren die Sicht.
  • Fall III: Es wird ein bewölkter Himmel vorhergesagt, die Vorhersage erweist sich jedoch als falsch und es wird unerwartet klar.

Nun könnte man beginnen, die Daten zu sammeln. Für eine bestimmte Periode, ein bestimmtes Wettermodell mit der Gesamtzahl der Rechenläufe und einen bestimmten Standort könnte der Vergleich so aussehen:

 

Satellitenbild vom

23. März 06 UTC.jpg

Satellitenbild vom

23. März 12 UTC.jpg

Satellitenbild vom

23. März 18 UTC.jpg

Wolkenprognose der 6h alten Vorhersage MAR23-L00+6h.png MAR23-L06+6h.png MAR23-L12+6h.png
Wolkenprognose der 12h alten Vorhersage MAR22-L18+12h.png MAR23-L00+12h.png  
Wolkenprognose der 18h alten Vorhersage MAR22-L12+18h.png  
Wolkenprognose der 24h alten Vorhersage    
Wolkenprognose der 30h alten Vorhersage    
Wolkenprognose der 36h alten Vorhersage     MAR22-L06+36h.png
Wolkenprognose der 42h alten Vorhersage   MAR21-L18+42h.png MAR22-L00+42h.png
Wolkenprognose der 48h alten Vorhersage MAR21-L06+48h.png MAR21-L12+48h.png MAR21-L18+48h.png

Diese Bewertungstabelle könnte nun auf die Fälle I, II und III hin analysiert werden. Abhängig vom Fall, könnte man wie folge bewerten:

  • Fall I: + 1 Punkt (Wunderbar!)
  • Fall II: – 2 Punkte (Besonders ärgerlich, da man umsonst aufgebaut bzw. den Beobachtungsplatz aufgesucht hat.)
  • Fall III: – 1 Punkt (Schade, aber nicht ganz so schlimm.)

Außerdem sollte man die zeitliche Differenz der Vorhersage gewichten: Wurde 48h zuvor ein klarer Himmel vorhergesagt, und Fall II tritt ein, ist das nicht so tragisch als wenn 12h zuvor ein klarer Himmel vorhergesagt wird und Fall II eintritt.

Dies war der Plan für eine Analyse eines Modells, für einen Tag und einen Standort bzw. eine relativ geringe Fläche, die am Satellitenbild als ganzes erkennbar ist.

Diese Analyse müsste für einen längeren Zeitraum (z.B. 1 Jahr), für mehrere Standorte bzw. Gebiete in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie für alle Modelle durchgeführt werden – ein gigantischer Aufwand, für den ich mir nicht die Zeit nehme.

Zuverlässigkeit: Auf welche Wettermodelle ist Verlass?

Falls Sie eigene Erfahrungen mit den Modellen gemacht haben, könnt Sie mir diese gerne mailen und ich nehme Sie hier in der Übersicht dankend auf. Nachfolgend meine bisherigen Erfahrungen mit den einzelnen Modellen. Wichtig ist es natürlich, immer mehrere Modelle zu betrachten und die Vorhersagen zu »mitteln«:

IFS ECMWF (meteo.arso.gov.si)

Bekannt als das zuverlässigste Globalmodell, insbesondere zuverlässiger als GFS. Daten nur kommerziell verfügbar. Schätzt die Bewölkung im großen Maßstab so gut wie immer richtig ein. Lokale und regionale können jedoch nicht vorhergesagt werden, da es sich um ein Globalmodell, kein Lokalmodell, handelt. Wenn die Wolkenkarte jedoch im großen Umkreis um den eigenen Standort einen klaren Himmel zeigt, kann mit einer sternklaren Nacht gerechnet werden.

Bis auf meteo.arso.gov.si ist mir kein weiterer Anbieter bekannt, der Karten aus diesem exzellenten Modell liefert.

HIRLAM (www.ilmateenistus.ee)

Das mit Abstand zuverlässigste und brauchbarste Modell für Deutschland. Die Wolkenkarten stimmen im Kurzzeitbereich meist beeindruckend genau mit dem Satellitenbild überein. Selbst die zähen Hochnebelmassen werden im Herbst zutreffend vorhergesagt (Low clouds – rot-transparente Flächen). Man kann richtig spüren, dass das Modell die Orographie Deutschlands detailliert berücksichtigt. Die Mittelgebirgszüge ragen aus dem Hochnebel empor, die 2m-Feuchtigkeitskarten zeigen in den Höhenlagen der Mittelgebirge bei normalem Wetter meist deutlich höhere Feuchtigkeitswerte. Zuverlässigstes Modell!

ALARO-ALADIN (www.zamg.ac.at) Wenn die Wetterkarten "weiß" zeigen, wird es auch meistens klar. Zuverlässig!
COSMO-7 (www.meteoschweiz.admin.ch) Trefferquote für klaren Himmel etwas geringer als ALARO-ALADIN (www.zamg.ac.at). Dennoch zuverlässig. Die Wolkenkarten sind etwas schlecht geeignet, um einen klaren Himmel zu identifizieren, da sie ständig einen Dauerdunst anzeigen – nachts stärker als tags. Aber immerhin überhaupt einmal einen Anbieter, der Ergebnisse aus einem COSMO-Modell feilbietet.
EURO4 0.11° (www.weatheronline.co.uk) Nach diesem Modell ist es eigentlich fast immer wolkig, auch wenn es in der Realität dann klar ist. Wenn Euro4 dann aber mal einen klaren Himmel vorhersagt (Blassgrüne Erdoberfläche auf den Wetterkarten sichtbar), wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auch richtig klar.
Multi-Model-MOS EU (www.meteogroup.com) Nur eine Kartenaktualisierung pro Tag. Dafür aber ziemlich zuverlässig, auch im Mittelfristbereich.
   
UKMO Global Low Res (www.3bmeteo.com) Wetterkarten etwas umständlich zu lesen, Wolkenkarten außer bei diesem Anbieter nirgends zu finden. Könnte sich dennoch als interessant entpuppen.
HARMONIE (buienradar.nl) HARMONIE ist die Weiterentwicklung von HIRLAM. Der exakte Vergleich der beiden Modelle steht noch aus.
   
HIRLAM-KNMI (www.weeronline.nl) Weicht meist ein wenig vom estländischen HIRLAM (www.ilmateenistus.ee) ab, jedoch ebenfalls ziemlich brauchbar.
YR.NO (www.weatheronline.co.uk) Verspricht zu häufig einen klaren Himmel – nicht besonders zuverlässig.
GFS (www1.wetter3.de, www.wetteronline.de, www.weatheronline.co.uk) Hat mich schon verdammt oft enttäuscht (Fall I – Sternklare Nacht vorhergesagt, tatsächlich dann hohe Schleierbewölkung o.ä.). Wenn GFS mit IFS ECMWF und HIRLAM einer Meinung ist, ist das vorteilhaft und erhöht die Zuverlässigkeit der Gesamtvorhersage. Einzig und allein auf GFS verlasse ich mich in keinem Fall mehr.
GFS (www.skippysky.com.au) GFS – und damit wie schon erwähnt unzuverlässiger als IFS ECMWF und auf IFS ECMWF basierende Lokalmodelle. Es bietet neben der Wolken- eine Transparenz- und Seeingprognose. Die Karten (für Deutschland) werden jedoch 3,5 Stunden später als bei anderen GFS-Anbietern veröffentlicht. Deswegen bin ich überrascht, warum SkippySky bei Astronomen so beliebt ist.
NEMS-4 (www.meteoblue.com) Hat mich mindestens schon genausohäufig wie GFS in der selben Weise (Fall I) enttäuscht. Zur Vorhersage eines sternklaren Himmels ungeeignet.
ICON (www1.wetter3.de) Vom neuen Globalmodell des DWD liest man, es sei genauer und einen halben Tag zuverlässiger als das abgelöste GME. Die ICON-Wolkenprognosekarten auf www1.wetter3.de bzw. www.weatheronline.co.uk wirken jedoch auf mich völlig absurd. Andere Modelle melden klaren Himmel, das Satellitenbild deutet ebenfalls darauf hin und ICON zeigt dicke Wolkenschichten in mittlerer und großer Höhe an – für Sternfreunde (momentan noch) nicht zu gebrauchen.
WRF-ARW 12 km (www.modellzentrale.de) Nutzt die Randbedingungen aus GFS. Liegt GFS falsch, liegt demnach auch WRF-ARW falsch. Falls GFS einmal richtig liegt, ist auch WRF-ARW gut brauchbar. GFS rechnet 4-mal täglich, WRF-ARW nur 2-mal. Aus diesen Gründen kaum brauchbar.
   
AROME (meteocentre.com) Kaum genutzt.
ARPEGE (meteocentre.com)
Kaum genutzt.
COAMPS (www.meteo.pl) Kaum genutzt.
UM 4 km (www.meteo.pl) Kaum genutzt.
GEM (www.wetteronline.de) Kaum genutzt.
NAVGEM (www.wetteronline.de) Kaum genutzt.
BOLAM (www.arpal.gov.it) Kaum genutzt.

Copyright der Wetterkarten

Beispiel: Eine mit Tabella Nubis erstellte Wettervorhersage

Für Amateurastronomen. Der Fokus liegt auf der Bewölkungsvorhersage. Aus der Vielzahl der Modelle für die Bewölkungsvorhersage wurden die zuverlässigsten ausgewählt:

Für Outdoorsportler. Der Fokus liegt auf der Regenvorhersage:

Für Wintersportler. Der Fokus liegt auf der Schnee- und Schneehöhenvorhersage:

Für den Alltag. Eine gute und kurze Übersicht aus Bewölkung, Temperatur und Niederschlag:

 S24View  greift auf die Beobachtungsplatz- und Städte-Datenbank von Tabella Nubis zu:

 

Eine mit der älteren Version v0.95 erstellte Bewölkungsvohersage für Amateurastronomen:

Eintragen eigener Beobachtungsplätze

Beziehung zwischen Globalmodellen und anbieterspezifischen Lokalmodellen. Herkunft der Randbedingungen.

Bild 3: Nach dem Eintragen eigener Beobachtungsplätze werden diese automatisch auf jeder Wetterkarte angezeigt (gelbe Markierungen). Als Kartenzentrum kann ebenfalls einer der eingetragenen eigenen Beobachtungsplätze gewählt werden (grüne Markierung).

Einstellen des gewünschten Beobachtungsplatz mit einem beliebigen Texteditor

Bild 4: Eintragen eigener Beobachtungsplätze, die anschließend neben den bereits vordefinierten Städten im Beobachtungsplatz-Menü ausgewählt werden können.

In der Datei 'Beobachtungsplatz.js' können beliebig viele eigene Beobachtungsplätze eingetragen werden. Hierzu kann die Datei 'Beobachtungsplatz.js' mit beliebigen Texteditor geöffnet und bearbeitet werden. Bei Eingabe der geografischen Koordinaten ist das Dezimaltrennzeichen ein Punkt (.) und kein Komma. Richtig: 50.1234 Falsch: 50,1234

Alle selbst eingetragenen Beobachtungsplätze werden mit gelben Markierungen auf den Wetterkarten angezeigt. Beim Überfahren der Markierungen mit der Maus erscheint der eingetragene Name des Beobachtungsplatzes. Neben den Kreisstädten und Kreisfreienstädten lassen sich die Wetterkarten auch auf die selbst eingetragenen Beobachtungsplätze zentrieren. Das Kartenzentrum wird durch eine grüne Markierung hervorgehoben.

Einstellungen

Auf der HTML-Benutzeroberfläche im Browser selbst lassen sich alle weiteren Einstellungen treffen:

  • Der Vorhersage-Zeitraum kann angepasst werden. Die Vorhersage kann auf +6 h bis +72 h in die Zukunft eingestellt werden.
  • Amateurastronomen werden sich im Gegensatz zu Freiluftsportlern mehr für die nächtliche Bewölkung als für das Wettergesehen am Tage interessieren. Daher lässt sich einstellen, ob die Vorhersage »Tag und Nacht« oder »Nur Nacht: 18 h, 21 h & 0 h UTC« umfassen soll.
  • Als Beobachtungsplatz, der durch eine grüne quadratische Markierung grünes Quadrat mit schwarzem Rand angezeigt und auf den die Wetterkarten zentriert werden, kann eine der bereits vordefinierten 700 deutschen Kreisstädte/ kreisfreien Städte oder einer der zuvor selbst eingetragenen eigenen Beobachtungsplätze gewählt werden.
  • Die anzuzeigenden Dienste und Modelle können aus- oder abgewählt werden. Hierbei können über die Schnellwahl » « alle für Amateurastronomen interessanten Dienste und Modelle, über die Schnellwahl » « die wenigen für Freiluftsportler interessanten Parameter (1 × Bewölkung, 1 × Niederschlag, 1 × Temperatur für die kommenden +72 h) ausgewählt werden.

Gerade bei älteren PCs/Notebooks, x86-Hardware oder einer langsamen Internetanbindung kann durch eine sparsame Einstellung Zeit gespart werden. Durch

  • die gezielte Deaktivierung ungewünschter Dienste und Modelle,
  • die Verringerung des Vorhersagezeitraums und
  • die Beschränkung der Vorhersage auf die Nachtstunden

können Rechen- und Ladezeit reduziert werden.

Unterstützte Dienste und Modelle

Dienst URL Numerisches Vorhersagemodell
MeteoGroup Deutschland GmbH
http://www.wetteralarm.at Multi-Model-MOS Multi-Model-Model Output Statistics (Kombination von mehreren Vorhersagemodellen: ECMWF, UKMO, GFS, Hirlam und WRF)
National Meteorological Service of Slovenia (Slowenien) http://meteo.arso.gov.si IFS ECMWF Integrated Forecast System, European Centre for Medium-Range Weather Forecasts
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik/ZAMG (Österreich) http://www.zamg.ac.at ALARO-ALADIN Aire Limitée Adaptation dynamique Développement InterNational - Applications of Research to Operations at MesoscalE
UQAM Weather Centre (MeteoCentre) http://meteocentre.com ARPEGE Action de Recherche Petite Échelle Grande Échelle, Französischer Wetterdienst (Météo-France)
AROME Application de la Recherche à l'Opérationnel à Méso-Échelle, Französischer Wetterdienst (Météo-France)
WeatherOnline Ltd. (Großbritannien) http://www.weatheronline.co.uk EURO4 North Atlantic European Model, Britischer Wetterdienst (UK MetOffice)
GFS Global Forecast System, Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten (NOAA)
SkippySky/Andrew Cool (Australien) http://www.skippysky.com.au GFS Global Forecast System
wetter3.de http://www.wetter3.de GFS 0.25° Global Forecast System
ICON 0.25° ICOsahedral Nonhydrostatic, DWD und Max-Planck-Institut für Meteorologie
Modellzentrale.de http://www.modellzentrale.de WRF-ARW 4km Weather Research and Forecasting Model - Advanced Research WRF
MeteoSchweiz http://www.meteoswiss.admin.ch COSMO-7 Consortium for Small Scale Modelling
meteoblue AG http://www.meteoblue.com NEMS4 NOAA Environmental Modeling System, Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten (NOAA)
Estonian Weather Service (Estland)
http://www.ilmateenistus.ee HIRLAM High-Resolution Limited Area Model, Niederändischer Wetterdienst (KNMI)
WetterOnline GmbH http://www.wetteronline.de GFS Global Forecast System
NAVGEM Navy Global Environmental Model, US-Amerikanische (USN)
GEM Global Environmental Multiscale, Kanadischer Wetterdienst (CMC)
ICM Universität Warschau http://www.meteo.pl UM Unified Model, Britischer Wetterdienst (UK MetOffice)
COAMPS Coupled Ocean Atmosphere Mesoscale Prediction System
Ligurisches Regionalamt für Umweltschutz (ARPAL) http://servizi-meteoliguria.arpal.gov.it BOLAM Bologna Limited Area Model

Bekannte Deep-sky Beobachtungsplätze in D-A-CH

55 bekannte Deep-sky-Beobachtungsplätze in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden zusätzlich über jede Wetterkarte überlagert.

Deep-sky Beobachtungsplätze in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Reliefkarte)   Deep-sky Beobachtungsplätze in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Visuelle Grenzgröße, Karte, cinzano)

Bild 6: Lage der 55 vordefinierten Beobachtungsplätze auf der Reliefkarte. Die Bilddaten entstammen http://www.maps-for-free.com/

 

 

  Bild 7: Lage der 55 vordefinierten Beobachtungsplätze auf der Karte zur freiäugigen Grenzgröße im Zenit in [mag] nach P. Cinzano. Die Karte gilt für mittlere Beobachtungserfahrung und -fähigkeiten, ein Lebensalter von 40 Jahren, dunkeladaptierte Augen und beidäugiges Sehen.

Die Funktionsweise von Tabella Nubis

HTML-/JavaScript-Code sind quelloffen und können von jedermann eingesehen werden. Die Grundfunktion von Tabella Nubis ist folgende:

  • Die URLs der Wetterkarten, welche als Bilddateien auf den Servern der Wetterdienste liegen, werden für den gewünschten Vorhersagezeitraum generiert
  • Anschließend werden die Bilddateien (Wetterkarten) abgerufen und spaltenweise zeitlich geordnet dargestellt, damit ein direkter Vergleich möglich ist.
  • Alle Wetterkarten werden auf den persönlichen Beobachtungsplatz zentriert, dieser wird eingeblendet (Rechteck mit schwarzer Kontur und grüner Fläche).
  • Die Wetterkarten werden auf einen einheitlichen Maßstab skaliert. Bei manchen Karten macht es Sinn, von diesem einheitlichen Maßstab abzuweichen. Diest ist dann etwa mit  zoom = 20 %  bzw.  zoom = 50 %  gekennzeichnet.
  • Weitere 55 vordefinierte Beobachtungsplätze in Deutschland, Österreich und Schweiz werden zusätzlich eingeblendet.

Empfehlungen zu Webbrowsern

Tabella Nubis ist keine gewöhnliche HTML-Seite. Es ist auch nicht vergleichbar mit typischen Internetseiten. In Standardkonfiguration (9 Spalten × 20 Zeilen) werden 180 mittelgroße Bilder auf einer HTML-Seite angezeigt. Bei älterer Hardware kann dies zu einer trägen Reaktion des Webbrowsers führen. Die verschiedenen möglichen Browser verhalten sich unterschiedlich.

  • Chromium und Google Chrome stellen Tabella Nubis reibungslos dar. Selbst bei einem großen Vorhersageumfang treten keine Probleme oder Verzögerungen auf. Insbesondere auf älteren Computern sind Chromium und Google Chrome die erste Wahl.
  • Mozilla Firefox macht zunächst keine Probleme, solange der Computer leistungsstark ist und der Umfang der Vorhersage relativ klein bleibt. Damit sind ein kleiner Vorhersagezeitraum und wenige aktivierte Dienst/Modell-Kombinationen gemeint. Wird die Vorhersage jedoch umfangreich, spielt Firefox nicht mehr mit. Trotz schneller Hardware stellt Firefox irgendwann einfach keine Wetterkarten mehr da. Es gibt offensichtlich eine Obergrenze für die Menge an Bildmaterial, die auf einer HTML-Seite angezeigt werden kann oder darf. Auf älteren PCs ist Firefox ohnehin problematisch, da er sich beim Scrollen über die HTML-Seite träge verhält.

Mögliche Probleme und deren Lösung

Ein wesentlicher Vorteil von Tabella Nubis ist nicht nur die Projektion des eigenen Beobachtungplatzes auf eine Vielzahl von Bewölkungsvorhersagekarten. Ein weiterer Vorteil besteht im ermöglichten Vergleich von vielen verschiedenen Wettermodellen. Um diesen Vergleich zu ermöglichen, werden in jeder Spalte die Wetterkarten für einen bestimmten Zeitpunkt dargestellt. Damit dies geschehen kann, muss Tabella Nubis wissen, für welchen Zeitpunkt die jeweilige Wetterkarte die Bewölkung darstellt. Natürlich steht auf allen Wetterkarten ein Zeitstempel und meist auch der zugehörige Rechenlauf. Jedoch ist mit JavaScript keine Texterkennung/Optische Zeichenerkennung in Bilddateien (*.png, *.jpg, *.gif) möglich und diese Informationen damit nicht nutzbar. Viele Anbieter sind jedoch so freundlich, die relevanten Informationen in den Dateinamen oder in die URL zu legen:

  • http://wetterdienst-anbieter.de/gfs/bewoelkungsvorhersage/wolken_am_19970323_2100UTC.png
  • http://wetterdienst-anbieter2.de/gfs/wolken/Rechenlauf_19970323_18Z/wolken_+3h.png

Mit solchen Informationen kann Tabella Nubis die Wetterkarten zeitlich völlig korrekt zuordnen.

Werden die Wetterkarten jedoch nur auf folgende Weise bereitgestellt...

  • http://wetterdienst-anbieter3.de/gfs/bild_8.png

...ist eine zeitliche Zuordnung nicht möglich. Die Wetterkarten der einzelnen Rechenläufe werden meist zu festen Zeiten veröffentlicht, sodass bekannt ist, zu welchem Rechenlauf die jeweilige Datei zum aktuellen Zeitpunkt gehören mag. Verspätet sich der Anbieter jedoch mit der Veröffentlichung, ordnet Tabella Nubis die Karte während der Vezögerung zeitlich falsch zu.

Um diesen Fehler schnell bemerken und manuell korrigieren zu können, befinden sich bei den betroffenen Diensten in der ersten Spalten Sichtfenster, die den tatsächlichen Rechenlauf der Wetterkarte einblenden. Direkt daneben oder darüber wird der von Tabella Nubis berechnete Wert ausgegeben. Stimmen die Werte nicht überein, kann über den » «-Knopf manuell orrigiert werden. Betroffen sind SkippySky.com.au (GFS), MeteoCentre.com (AROME/ ARPEGE) und MeteoBlue.com (NEMS4).

Ich freue mich sehr über Kritik, Anregungen, Änderungswünsche und Verbesserungsvorschläge. Schreibt mir einfach eine Mail.

Die zwei Arten von Wettermodellen

Ausschnittsmodelle benötigen Randbedingungen, die von den Globalmodellen geliefert werden (Bild 8).

Beziehung zwischen Globalmodellen und anbieterspezifischen Lokalmodellen. Herkunft der Randbedingungen.

Bild 8: Herkunft der Randbedingungen bei Ausschnittsmodellen. Da manche Ausschnittsmodelle mit Randbedingungen aus unterschiedlichen Globalmodellen gespeist werden können, ist zusätzlich der Anbieter aufgeführt, der tatsächlich das bezeichnete Globalmodell als Randbedingungslieferant für das jeweilige Auschnittsmodell nutzt.

Tägliche Veröffentlichungstermine für Bewölkungsvorhersagekarten

Hat man bestimmte Anbieter und Vorhersagemodelle für den persönlichen Beobachtungsplatz als besonders geeignet erkannt, ist es natürlich gut zu wissen, wann die Anbieter die Bewölkungsvorhersagekarten aktualisieren und zu welchem Zeitpunkt welche Karten zur Verfügung stehen (Bild 9). Die Berechnung beansprucht Rechenzeit, sodass die Ergebnisse der Rechenläufe dann einige Stunden nach der Initialisierung zur Verfügung stehen. Aus diesen Ergebnissen erstellen die Anbieter recht rasch die Wolken- und Wetterkarten. Bei 4× täglich rechnenden Modellen werden die Rechenläufe zumeist um 00Z, 06Z, 12Z und 18Z initialisiert. Bei 2× täglich rechnden Modellen zumeist um 00Z und 12Z. »18Z« steht für den Rechenlauf, der um 18:00 UTC ( entspricht 19:00 MEZ oder 20:00 MESZ) initialisiert, also gestartet, wurde. Bei der Beschreibung des globalen Wettergeschehens ist es üblich, alle Zeiten stets in koordinierter Weltzeit (UTC) anzugeben.

Zeitliche Verfügbarkeit der Bewölkungsvorhersagekarten aus den jeweiligen Rechenläufen

Bild 9: Zeitliche Verfügbarkeit der Bewölkungsvorhersagekarten für Deutschland bzw. Europa aus den jeweiligen Rechenläufen.

MeteoGroup Deutschland GmbH rechnet laut eigenen Angaben 6× täglich das Multi-Model-MOS – bedauerlicherweise werden die Wetterkarten jedoch nur 1× täglich aktualisiert (Bild 9).

SkippySky liefert die GFS-basierten Wetterkarten für Deutschland leider erst 3,5 Stunden später als die übrigen Anbieter (Bild 9).

Wartet man gezielt auf die Eregebnisse eines bestimmten Modells, das man als besonders zuverlässig schätzt, hilft Bild 10. Die Aktualisierungstermine unterliegen je nach Anbieter Schwankungen von ± 15 min.

Aktualisierungstermine Bewölkungsvorhersagekarten nach Modell und Anbieter

Bild 10: Aktualisierungstermine der Bewölkungsvorhersagekarten. Die Zeiten sind in MEZ und MESZ angegeben. Sie unterliegen je nach Anbieter leichten Schwankungen. Die besonders zuverlässigen Modelle sind gekennzeichnet.

Je nach Komplexität des Rechenmodells und Geschwindigkeit des zur numerischen Lösung eingesetzem Supercomputers vergehen unterschiedliche Zeitspannen. Nachdem die Ergebnisse des Rechenlaufs zur Verfügung stehen, vergeht weitere Zeit, bis aus diesen die zugehörigen Wetterkarten geniert wurden. Die GFS-Berechnungen werden vom US-amerikanischen Wetterdienst NOAA durchgeführt und frei zur Verfügung gestellt. Drei Anbieter benötigen für die Erstellung der Bewölkungsvorhersagekarten aus den GFS-Daten so gut wie keine Zeit, ein Anbieter benötigt etwa 15 min und ein weiterer zusätzliche 3,5 Stunden (Bild 11).

Zeitspanne von der Initialisierung des Rechenlaufs bis zur Bereitstellung der Bewölkungsvorhersagekarten durch den jeweiligen Anbieter

Bild 11: Zeitdifferenz: Bereitstellung der Bewölkungsvorhersagekarten – Initialisierung des Rechenlaufs.  Die Zeitdifferenz umfasst somit sowohl die für den Rechenlauf als auch die für die Wetterkartengenerierung benötigte Zeit. Es wird zwischen Global- und Lokalmodellen unterschieden.


Zeitspanne von der Initialisierung des Rechenlaufs bis zur Bereitstellung der Bewölkungsvorhersagekarten durch den jeweiligen Anbieter

Bild 12: Zeitdifferenz: Bereitstellung der Bewölkungsvorhersagekarten – Initialisierung des Rechenlaufs.  Die Zeitdifferenz umfasst somit sowohl die für den Rechenlauf als auch die für die Wetterkartengenerierung benötigte Zeit. Es wird nicht zwischen Global- und Lokalmodellen unterschieden.

Je nach Modell und Anbieter stehen für einen unterschiedlich großen Vorhersagezeitraum Bewölkungsvorhersagekarten zur Verfügung.

Zeitspanne von der Initialisierung des Rechenlaufs bis zur Bereitstellung der Bewölkungsvorhersagekarten durch den jeweiligen Anbieter

Bild 13: Vorhersagezeiträume der Wettermodelle im Vergleich

Selbstverständlich kann auch ohne Tabella Nubis über die Internetseiten der entsprechenden Anbieter direkt auf die Bewölkungsvorhersagekarten zugegriffen werden (Bild 13).

Bewölkungsvorhersagekarten aus Numerischen Wettermodellen: Direktzugriff

Bild 14: Derzeitiges Angebot an Bewölkungsvorhersagekarten für Europa und Deutschland aus verschiedensten Numerischen Wettervorhersagemodellen.

Geschichte des Projekts

Als Hobby-Astronom stelle ich mir ständig die Frage: Wird es in den kommenden zwei Nächten klar? Für längere Zeiträume existiert, stabile Großwetterlagen ausgenommen, ohnehin kein glaubwürdiger Wetterbericht. Zu Beginn meiner astronomischen Tätigkeit rief ich die Bewölkungsprognosen in tabellarischer bzw. Textform ab (meteoblue AG, 7Timer!, Wetterberichte der Landesrundfunkanstalten) ab. Dabei lag immer eine große Unsicherheit vor. Die Zuverlässigkeit der Prognosen ließ sich kaum abschätzen. Und die Bedeutung des Wortes '(sternen)klar' blieb auch unklar. Die Landesrundfunk-Meteorologen bezeichnen offensichtlich einen zirrenverhangenen Himmel ebenfalls als sternenklar. Die Prognosen waren nicht nur unzuverlässig sondern auch häufig widersprüchlich. Sie wichen je nach Dienst und Modell häufig stark voneinander ab.
Viele dieser Probleme lassen sich durch das Ausweichen auf Wetterkarten, also Bewölkungsvorhersagekarten, für Deutschland bzw. Europa beheben. Bewölkungsvorhersagekarten geben nicht zur Informationen über die Bewölkung am Beobachtungsplatz zu einem gewissen Zeitpunkt, sondern auch über deren zeitliche Veränderung. Durch die Verwendung der Bewölkungsvorhersagekarten möglichst vieler verschiedener Wetterdienste, erzeugt durch unterschiedliche numerische Wettervorhersagemodelle, lässt sich die Glaubwürdigkeit der Prognosen sehr viel besser abschätzen. Der große Nachteil bei der Verwendung von Bewölkungsvorhersagekarten: Kaum ein Dienst bietet die Möglichkeit, den eigenen Beobachtungsplatz auf der Karte einzublenden. Diesen anhand von Landesgrenzen oder anderen geografischen Merkmalen abzuschätzen ist sehr beschwerlich.
Diese Bedürfnisse ließen sich durch HTML und JavaScript erfüllen. Auf sämtlichen Bewölkungsvorhersagekarten lassen sich nun beliebige Standorte einblenden. Ein großer Schritt, jedoch musste die Bewölkungsvorhersage für jeden Wetterdienst und jedes numerische Vorhersagemodell gesondert betrachtet werden. Dadurch wurde ein direkter Vergleich zwischen den Diensten und Modellen sehr aufwändig und unübersichtlich.
Durch die neue bild-tabellarische Darstellung ist auch diese letzte Hürde genommen. Die gewünschte Information 'Wird es in den kommenden Nächten sternenklar sein? Wie zuverlässig sind hierfür die Prognosen?' ist nun maximal einfach und bequem zugänglich. Viel Spaß damit!